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Solarheizung

Eine herkömmliche Heizung verschwendet im Sommer Energie: Für wenig mehr als ein paar heiße Duschen läuft der Kessel einfach durch. Mit Solaranlage dagegen, bleibt er im Sommer aus. Im Winter heizt er nur nach, was die Sonne nicht schafft. Eine vierköpfige Familie spart so bis zu 450 l Heizöl im Jahr!

Solarthermie Komponenten

Solarthermie-Anlagen bestehen aus Kollektor, einem Pufferspeicher (am besten gemeinsam mit der Heizungsanlage), einer Pumpengruppe, einem geschlossenem Rohrkreis und einer Regelung.
Inzwischen ist die Technik so gut ausgereift, dass bei korrekter Einstellung das Zusammenspiel zwischen Kollektoren und Heizkessel reibungslos funktioniert. Wichtig für die Effizienz der Anlage ist eine möglichst kurze Verrohrung. Der Durchmesser der Rohrleitungen sollte sich nach der Kollektorfläche richten und möglichst klein sein.

Solarthermie Funktionsweise

Die Kollektoren der Solarthermie absorbieren die Sonnenstrahlung. Ein Wasser-Frostschitz-Gemisch leitet die Wärme über einen Wärmetauscher zum Solarspeicher. Das abgekühlte Gemisch wird zurück zum Kollektor gepumpt. Die Wassermasse des Speichers gleicht das schwankende Energieangebot der Sonne aus. Hier bildet sich eine natürliche Temperaturschichtung: Das „leichtere“ warme Wasser steigt auf und wird aus dem oberen Teil entnommen.

Solarkollektor

Flachkollektoren erzeugen bei gleicher Fläche weniger Energie als Röhrenkollektoren. Wer mit der Sonne seine Heizung unterstützen will, braucht nach der Faustregel auf jeden Fall Röhrenkollektoren. Fürs reine Warmwasser reichen Flachkollektoren aus.

Kollektoren Unterschiede

Im Herzen beider Kollektoren befindet sich ein schwarzer Absorber, den die Sonne erhitzt. Seine Wärme überträgt sich an die Flüssigkeit in den Kollektor-Rohren, die dann über externe Rohre in den Speicher geleitet wird. Flach- und Röhrenkollektoren stellen trotzdem unterschiedliche Solarthermie Systeme dar:

Wärmeverluste durch Bauweise

Bei Flachkollektoren liegt die Rohrdämmung innerhalb des Absorbergehäuses. Dadurch sind die Verluste bei der Übertragung der Absorberwärme größer. Bei Vakuum-Röhrenkollektoren befinden sich die Absorberstreifen in luftleeren Glasröhren. Die Wärmeverluste sind nur gering.

Vorteile Röhrenkollektor

Ihr Wirkungsgrad ist um 30 % höher als bei Flachkollektoren. Vor allem bei niedrigen Außentemperaturen und bewölktem Himmel leisten Röhrenkollektoren deutlich mehr. Bei gleicher Leistung brauchen sie weniger Dachfläche. In Deutschland sind nur Kollektoren mit Erträgen von mindestens 300 kWh pro Quadratmeter und Jahr geeignet.

Vorteile Flachkollektor

Ihr einziger großer Vorteil ist der Preis: Flachkollektoren sind in der Anschaffung viel billiger als Röhrenkollektoren.